Nov 062011
 

Das Rasieren gehört in der heutigen modernen Zeit mit zu den wichtigsten Körperpflegemaßnahmen. Im Gegensatz zu früheren Zeiten rasieren sich sowohl Frauen als auch Männer an unterschiedlichen Körperbereichen. Die Rasur ist somit nicht mehr nur den Herren in Form der klassischen Bartrasur vorbehalten.

Um ungeliebte Körperbehaarungen zu beseitigen, können verschiedenartige Methoden der Rasur durchgeführt werden. Neben dem Trockenrasieren ist dies die traditionelle Nassrasur.

Nassrasur

Anwendung

Beim Nassrasieren ist es erforderlich, eine entsprechende Vorbereitung zu treffen, die bei einer Trockenrasur weitgehend überflüssig ist.

Beim Nassrasieren werden die zu bearbeitenden Körperbereiche zunächst mit warmem Wasser benetzt. Dies führt dazu, dass sich der Rasierschaum oder die Rasierseife besser verteilen können. Darüber hinaus quellen die Haare besser auf und lassen sich leichter entfernen.

Nach dem Einweichen folgt das Einschäumen der behaarten Region mit Rasierschaum oder -seife, damit das Rasiermesser besser gleiten kann.

Die Rasierklinge sollte in einem Winkel von etwa 30° zur Haut angesetzt werden. Um ein präzises Rasieren umsetzen zu können, ist es günstig, die zu rasierende Hautregion leicht anzuspannen.

Nach dem gleichmäßigen Abtragen des Haarwuchses werden die restlichen Überstände des Rasierschaums mit kaltem Wasser abgespült. Kaltes Wasser sollte unbedingt benutzt werden, weil dieses die Poren zusammenzieht und vor entzündlichen Irritationen der Haut bewahrt.

Danach erfolgt ein zusätzliches Desinfizieren der Haut, das ebenfalls entzündlichen Vorgängen vorbeugt. Als nachfolgende Intensivpflege wird die rasierte Hautregion mit einer entzündungshemmenden Creme versorgt oder ein pflegendes After Shave benutzt.

Vorteile

  • Eine Nassrasur eignet sich für alle Hautzonen und kann eine zuverlässige Entfernung von Behaarungen unter den Achseln sowie an den Beinen und im Intimbereich gewährleisten.
  • Grundsätzlich ist es möglich, mit einer Nassrasur eine tiefer gehende Entfernung von Haaren zu erzielen.
  • Darüber hinaus ist die nasse Rasurvariante schonender und beansprucht die Haut nicht so stark.

Nachteile

  • Die nasse Rasurform ist eher nicht für Menschen zu empfehlen, die unter krankhaften Hautveränderungen leiden oder ein unregelmäßiges Hautbild besitzen.
  • Das Nassrasieren hat einen weiteren Nachteil, der darin besteht, dass für die richtige verletzungsfreie Technik etwas Übung und Erfahrung erforderlich ist.

Trockenrasur

Eine schnelle Alterative gegenüber dem Nassrasieren ist das Trockenrasieren.

Anwendung

Die Trockenrasur lässt sich auch auf Reisen gut umsetzen, da kein Wasser benötigt wird. Normalerweise verwendet man für diese Körperpflege sensible, elektrisch betriebene Trockenrasierer. Darüber hinaus ist es üblich geworden, eine Trockenrasur ebenfalls mit Einwegrasierern vorzunehmen. Leider ist es so, dass die Haut beim Einsatz von Einwegrasierern enorm leidet und sich leicht entzündet. Einwegrasierer gelten jedoch wiederum als hygienisch, weil diese nur einmal verwendet werden.

Vorteile

  • Ein Elektrorasierer hat den Vorteil, dass das Gesicht bei der Bartrasur nicht so verletzt werden kann wie beim Nassrasieren.
  • Das Trockenrasieren wird von vielen Damen und Herren bevorzugt, wenn ein lästiger Haarwuchs an den Beinen, unter den Achseln oder anderen weniger empfindlichen Körperstellen entfernt werden soll, da es schnell und verletzungsfrei ist.
  • Eine Vorbereitung ist vor der trockenen Rasurmethode nicht erforderlich. Aus diesem Grund ist eine Trockenrasur schnell und kostengünstig realisierbar.
  • Elektrische Rasur ist auch bei Hautproblemen wie Akne oder einem Ekzem möglich.

Nachteile

  • Ein Elektrorasierer ist für Männer mit einem dünneren und einem intensiven Bartwuchs empfehlenswert, rasiert jedoch in der Regel nicht so gründlich wie die nasse Rasurvariante.
  • Meist ist die Haut nach dem Trockenrasieren sehr gereizt, spannt und brennt leicht.
  • Sehr wichtig ist die Nachpflege beim Trockenrasieren, um die Haut wieder beruhigen.

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